GLASFASER-TECHNOLOGIE

Glasfaser möchte man meinen ist ein Mode­wort unserer Zeit. Dem ist nicht ganz so. Denn das Übertragungsmedium gibt es bereits viel länger und wird z.B. seit 2008 im Ausland und in Deutschland seit 2011/2012 in Verbindung mit schnellem Internet verwendet.

Glasfasernetze gelten als die leistungsfä­higsten Breitbandentwicklungen bis in den Gigabit-Bereich.

GLASFASER AUF RÜGEN

Das Glasfasernetz auf der Insel Rügen steht den Bewohnern aktuell in der Stadt Bergen und den Ortschaften Gademow, Kubbelkow, Lauterbach, Parchtitz, Putbus und Sehlen zur Verfü­gung. Ein Ausbau des Netzes mit einer flächende­ckenden Versorgung für Rügen ist geplant.
Seit über 10 Jahren verwendet KabelSat eige­ne Glasfaserkabel, z.B. für die Erschließung des Stadtgebietes Bergen mit Kabelfernsehen. Mit dieser Art Kabel werden die Qualität in verschie­dener Hinsicht, die Erreichbarkeit und die einge­räumten Kapazitäten erhöht. Jahr für Jahr baut KabelSat das eigene Netz bis zu einem voll­ständigen FttB-Glasfasernetz (FttB = Fibre to the Building) auch für Anwendungen im Internet- und Telefoniebereich aus. Das geschieht u.a. in Zu­sammenarbeit mit den und im Interesse der Wohnungsgesell­schaften.

Parallel erweitert das Unternehmen sukzessive ein Glasfasernetz (FttB und FttH =  Fibre to the Home) für Verkabelungen z.B. gleichberechtigt vernetzt arbeitender Computer, die Aufgaben mit hohen Bandbreitenanforderungen auch ohne ei­nenzentralen Server erfüllen können (P2P = Peer-to-Peer) und grundsätzlich auch für breitbandige Anschlüsse mit mehr als 100 MBit/s.

Das Internet in einem Schrank. An einzelnen Knoten­punkten, wie hier in Putbus, werden die einzelnen Leis­tungen je nach Bedarf verteilt.

Bei seiner Arbeit wird KabelSat durch den Partner ZWAR (Zweckverband Wasser­versorgung und Abwasserbehandlung Rügen) gestärkt. In dessem Netz kann das Unternehmen Leistungen anbie­ten, die es inzwischen seit über 15 Jahren erbringt.

Seit über 10 Jahren verwendet das Unternehmen Ka­belSat Glasfaserkabel und kann auf diese Erfahrung in vielen Bereichen aufbauen.
Das schonendste Verfahren zum Verlegen von Glasfaser­kabeln ist der Vorgang des Einblasens mit Luft in Kabel­rohre. Komplizierte Trassen spielen so kaum eine Rolle und auch das Einblasen von mehreren Kabeln in ein Rohr ist möglich.

WACHSTUM OHNE
KAPAZITÄTSBEGRENZUNG

Mit der Deutschen Breitbandinitiative ist auch in Deutschland Bewegung zum Thema Glasfaser und Breitbandversorgung zu verzeichnen. Diese Initi­ative ist ein seit 2002 agierendes gemeinsames Projekt des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, des Initiative D21 e.V. (mit einer jährlichen Veröffentlichung über die Ent­wicklung des Digitalisierungsgrades der Bevölke­rung in Deutschland) und des Bitkom e.V. (als Di­gitalverband Deutschlands). Im Mittelpunkt steht der Ausbau und Nutzen der Breitbandtechno­logie. Als Diskussionsplatt­form bringt sie hierfür die wichtigsten Akteure der Branche zusammen.

Auf langfristige Sicht bietet das Medium Glasfa­ser Wachstumsmöglichkeiten und damit einher­gehend neue Geschäftsmodelle und IT-Lösungen mit Zukunftspotential auch für Unternehmen. Unter anderem ist eine Vernetzung von Filialen an verschiedenen Standorten auf neuem Niveau möglich. Glasfaser ermöglicht bei gleichbleiben­der Qualität eine Übertragung von Daten über große Entfernungen. Mit dem Einsatz von Glas­faser können hohe Bandbreiten bis in den Giga­bit-Bereich zur Verfügung gestellt werden und erleichtern also eine schnellere und zuverlässige Arbeit mit einer Vielzahl von Daten.

Schnelle Breitbandverbindungen mit hohen Datenübertragungsraten über 150 MBit/s sind eine ideale Voraussetzung für verschiedene da­tenintensive Anwendungen im Bereich Internet, Fernsehen und Telefonie wie z.B. das Arbeiten in sogenannten Clouds (Cloud Computing), Fern­sehen in besten Bildquali­täten (HDTV, IPTV), Vi­deokonferenzen, Onlinebackups und hoher Da­tentransfer mit großen Up- und Downloads.

Das Übertragungs­medium ist sowohl für ein Arbeiten in Echtzeit für Unternehmen geeignet und bie­tet auch genügend Leistung für anspruchsvolle Mehrpersonenhaushalte im Privatbereich.
Inzwischen sind Glasfaserkabel in der Herstellung z.T. kostengünstiger als beispielsweise Kupferka­bel. Auch die physikalischen Vorzüge gegenüber klassischen Übertragungsmedien, wie z.B. der Da­tentransfer über Kupfer oder Funk, machen Glas­faser zum momentan bestmöglichen Ausgangsmedium für den Internetzugang.

Mit der Entwicklung im erfolgreichen Glasfaser­ausbau entstehen erweiterte Betätigungsfelder und somit Berufsbilder mit breit angelegten Qua­lifikationsprofilen, d.h. ausgebaute Arbeits- und Ausbildungsplätze.

Aktuelle grundlegende Veränderungen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und der Wirtschaft mit der Verfügbarkeit von bedeuten­den Informationen als Basis, erfolgen über eine dynamische echtzeitoptimierte Vernetzung aller Beteiligten. Diese übergreifende Verbindung mit Ausbau- und Wertschöpfungspotential liefert Glasfaser als ein modernes, schnelles, stabiles, wenig störungsanfälliges, lang einsetzbares und über große Entfernungen qualitatives und not­wendiges Übertragunsmedium der Zukunft.